Freitag, 13. September 2013

Yellowstone Nationalpark

 
 
Das etwas andere Paradies auf Erden...
Ich bin ja ein riesengrosser Reisefanatiker,
am liebste würde ich die ganze Welt
von Ost nach West und von Nord nach Süd bereisen und umgekehrt.
Ich habe ja noch so viele Traumziele, die ich noch bereisen möchte,
doch dieses Mal stand ein riesengrosses Traumziel meines Mannes auf dem Plan.
 
 
 

Der Yellowstone Nationalpark,
mitten im nördlichen herzen der USA.
Wir haben schon so viele Dokus gesehen und darüber gelesen.
Wir hatten unsere Vorstellungen, wie der Park sein wird.
Aber wir hätten NIEMALS gedacht,
dass unsere Vorstellung übertroffen werden.
Wir waren sicher nicht das letzte Mal da.


Wir durften 6 unvergesslichen Tagen im Yellowstone Nationalpark verbringen.
Fern ab von Internet und Handynetz (Ja, das geht selbst bei mir)
bergrüssten uns Schwarzbären, Coyoten, Bissons, Elch und co.
Landschaftlich lässt der Park auch nichts zu wünschen übrig.
Gysire, Flüsse, Wälder, Seen und einiges mehr.  
Nun weiss ich  gar nicht wo ich anfangen soll euch zu berichten,
denn jeden Tag durften wir so viel erleben.
Wir hatten immer stets das Gefühl,
im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.
Wir hatten ja so unsere Wunschtiere, die wir sehen möchten.
Bären, Wölfe, Bisson, Elche, Hirsche...
Eigentlich ja alle, die es im Park gibt.
 
Aber unserer grösster Wunsch war,
einen Schwarzbären oder sogar einen Grizzly zubeobachten.
Es vergingen keine 24 Stunden im Park und schon waren sie da
und dass gleich zu dritt...
Eine Schwarzbärin mit zwei Jungen..
Circa 2 km entfernt auf einem Hügel.
 
Wir waren aber richtige Glückspilze einen Tag später,
konnten wir einen friedlich beim Beeren fressen zusehen.
Das aus dem sicheren Auto, denn der Bär war gerade mal 30m von uns entfernt.
 
 
Wenn mich jemand fragen würde, welches ist das gefährlichste Tier im Park,
würde ich aber nicht Meister Petz nennen sondern dieses Tier.
Wer solche Kräfte hat, um ein Auto so zu beschädigen können
und im Park ca. 25'000 Exemplare leben.
Ist es für mich definitiv dieses.
 
 
Jetzt seit ihr gespannt oder?
Hier die Lösung.
 

Okey hier ist es gerade mal ca. 3 Monate alt.
Aber was sagt ihr zu dem?
 
 
 
Die Bisson.
Kräftig und Willensstark.
Bissons gibt es im Park so viele, dass es nach ein Paar Tagen schon so Alltäglich ist.
Wir hatten sogar ein Hausbisson in einer Lodge,
dass jeden Morgen friedlich vor sich hin grasste.
 
 
Dann gab es aber auch diese Kollegen, die den ganzen Verkehr aufhielten
und gemütlich eine Runde spazieren gingen auf der Strasse.
 
Die 3. Gattung, die in riesigen Herden leben.
Nun machen wir mal einen Absprung zu den Sehenswürdigkeiten,
genau gesagt zum Grand Canyon von Yellowstone
 
 




Ich glaube, jeder 3. Park hat ein Grand Canyon..
Das Foto wurde gleich neben dem Abgang des Wasserfalles gemacht
und so sieht er aus von der anderen Seite...
 
 
 
 
Überhaupt gibt es im Park sehr viel Wasser.
Man fährt die ganze Zeit an grossen und kleinen Flüssen,
Seen und Weihern vorbei. 
 


 
 
Aber leider trotzdem reicht das ganze Wasser nicht aus.
Sie hatten eine 2 Monatige Dürre
und dadurch war es viel zu trocken.
Im Park loderten zwei grosse Brände,
eins weit abgeschottet von den Menschen und kaum erreichbar.
Aber zum guten Glück gibt es diese mutigen Männer und Frauen...
 
Wenn man am Morgen unterwegs ist,
schaut es überall neblig aus,
 von den Dämpfen der Geysire und heissen Quellen
 
 






 
  
Ein Geysir ist schöner als der Andere...

 

 
 
Das hier ist einer der bekanntesten Geysire der Welt.
The old faithfull gysir.

 
 

Die nenne sich Mudvulcanos,
auf Deutsch gesagt:
Blubbernde Schlammpfützen.

 

 
 
Dann gab es noch die Qualmer...
Wie man sieht gibt es rundherum keine Bäume,
den die Erde wird durch sie vergiftet..
 
 



Nun wieder zurück zu den Tieren..
Hirsche und Elche waren immer unsere steten Begleitern am Morgen und Abend.

 

 

 
 
 
Eines Morgens kreuzte auch ein Coyote unser Weg auf der Suche nach Fressen.
 
 

Ein paar Meter weiter war es evtl auch da.
Canada-Goose sind sehr weit verbreitet und auch nicht überall so beliebt in Nordamerika.
 
 
Gugus, na wer bist den du?
Gabelböcke (Pronghornantelope) hatten wir noch entdeckt,
auf der Suche nach den Wölfen..
 
 
 
 
Wer es mir aber auch angetan hat sind die Streifenhörnchen..
Wir tauften sie liebe voll Speedys.
Sie flitzten immer über die Strassen und Wege,
Selten hatte man das Glück sie mal bewegungslos zu sehen..


Wie die Stars and Stripes zu den USA gehören,
gehören für mich die Squirrls dazu.
Egal Grossstadt oder in der Pampas, diese Hörnchen sieht man immer.
 
 

Hotsprings und Schlammtöpfe machen den Yellowstone einzigartig.
Diese Farbenpracht ein Traum...
 

 
 


 

 














 
Mammoth Hot Springs
Die heissen Quellen verfärben sich in Gelb und Rottöne durch Bakterien im Wasser,
 
andere sind wiederum Azurblau
oder so klar, dass man weit hinunterschauen kann..
 Oder alles zusammen...
 
 
Die bekannteste ist aber die drittgrößte Heiße Quelle der Welt:
Grand Prismatic Spring
Das Becken ist etwa 75 × 91 m groß und ungefähr 49 m tief.
Es strömen pro Minute durchschnittlich 2000 Liter 71 °C heißes Wasser aus der Quelle.
Am letzten Tag im Yellowstone machten wir noch einen Abstecher
zum Grand Teton Nationalpark.
 
 
 

Der Park wird besonders von Sportlern besucht (Warum sind wir da???).
Wer gerne Velotouren macht, Wandert und Klettert ist da genau richtig.
Wir nahmen den Weg aber auf sich, wegen der Tetan Ranch.
Das Bergmassiv erstreckt sich fast 100km durch den Park.
Der höchste ist der Grand Teton mit 4918m ü M.
Die Berg kehte spiegelt sich immer wieder wunderschön in den 3 Seen.
Einfach nur traumhaft schön.
 
 



 
 
 
Ich hoffe ich konnte euch von diesem einzigartigen Weltnaturerbe begeistern.
Mein Mann und ich wir sind es auf alle Fälle.
Nun ist im Moment meine Reisedurst wieder gestillt,
ich frage mich nur wie lange.
Die nächste Reisepläne sind wir schon am Schmieden.
Ich bin gespannt was zusammen kommt...
 
Ich wünsche euch schönes Fernweh...
Eure Marlene
 

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